Kiki schreibt, Mein Klassenbuch, ohneumweg-unterwegs
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Erholung auf der Insel

Zum Jahreszeitraum meiner Erholungsfahrt nach England habe ich mich entschlossen, die Ereignisse in verkürzter Form hier zu präsentieren. Ende September 2016 geht es im Reisebus mit fast 60 – in Worten sechzig – Teenies und fünf Erwachsenen (ich eingeschlossen) in einem Bus los. In einem weiteren Bus fährt ungefähr die gleiche Anzahl. Richtig: Klassenfahrt! Im Gepäck haben wir unsere 8. Klassen. Pubertät live und in Farbe. Unser Ziel: Eastbourne. Die Fahrt ist so angelegt, dass die angehenden Jugendlichen in Gruppen bei Familien schlafen, die Lehrer zum einen Teil auch, zum anderen Teil in einem B&B. Das Los hat entschieden. Auf mich ist die Unterbringung in einer Familie gefallen, zum Geburtstag habe ich aber das B&B von meinem Co bekommen.

Von Calais geht es nach Dover…

In meinem B&B komme ich sehr spät erst an. Widrige Umstände machen dies möglich. Trotzdem bekomme ich noch mein Zimmer und kann mich zur Ruhe legen. Essen ist nicht mehr drin. Die Kolleginnen aus dem anderen Bus waren viel früher da und kommen gerade aus einem Pub zurück. Für mich fällt das Essen damit aus. Alleine so spät, das ist nichts für mich. Also beziehe ich mein Zimmer.

Das Programm ist straff getaktet. In drei Tagen muss möglichst viel hinein gepackt werden. Ähnliches habe ich bei meiner eigenen Klassenfahrt 1987 nach England erlebt. Da haben wir allerdings in Hostels geschlafen. Eine Nacht sogar mit meiner Lehrerin Mrs. Young in einem Zimmer.

Mit einer Rallye durch Eastbourne startet für die Klassen der Tag am nächsten Morgen. Damit lernen sie das Seebad ein bisschen kennen.

Anschließend geht es auf Stadtrundfahrt und nach Beachy Head, dem 162 Meter hohen Kreidefelsen, der als höchster in England gilt. Eine typische Tourifahrt, wie ich sie liebe. Mit den Bus werden wir zu einem Parkplatz gekarrt, dort steigen alle aus und wir gehen die paar Meter zu dem Sighseeingspunkt. Dann nimmt der Bus uns wieder auf und wir fahren wieder zurück in die Stadt.

Am Mittwoch steht das Highlight auf dem Programm: London. Mit dem Bus fahren wir nach Greenwich und von dort mit dem Boot zum Embankment. In London dann die typischen Highlights, die wir aber mit unserer Klasse im eigenen Tempo und eigener Verantwortung selbst ablaufen: Big Ben, Houses of Parliament, Westminster Abbey, Buckingham Palace (auf dem Weg dorthin bekomme ich die Nachricht, dass mein Onkel, der älteste Bruder meines Vaters, gestorben ist :-( ), Hyde Park, Oxford Street und Piccadilly Circus.

Dann ist auch schon Donnerstag. Der letzte Tag vor der Fahrt nach Hause. Es geht nach Brighton. Das Wetter lässt zu wünschen übrig, aber das trübt die Stimmung nicht.

Und von Dover nach Calais…

Alles in allem eine sehr schöne Fahrt. Unsere Klasse war top! Das kann man nicht anders sagen. Absolut zuverlässig und wirklich nett! So macht Pubertät Spaß :-)

Die Rückfahrt hat noch Platz für eine besondere Überraschung: ich falle beim Platztauschen auf den Hinterkopf: Platzwunde mit leichter Gehirnerschütterung…

Der Schock lässt mich noch strahlen…

© KS 2017

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