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Heute wieder: Pimp my Cookie

Es ist der 1. Juli und es regnet. Richtig! Kein leichter Sommerregen. Aber es ist auch Wochenende und es ist das Wochenende, nach dem Bestellen der neuen Frischwassertankanzeige und des zughörigen Fühlers. Wir wollen zumindest vorbereitende Arbeiten zum Einbau durchführen. Das Hauptanliegen ist aber ein anderes: Wir werden eine Öffnung in unser neues Schuh- und Allerleifach sägen, das wir gewonnen haben, weil die Stühle und der Tisch jetzt einen anderen Platz gefunden haben. Viel Stauraum, der sonst nur schwer zugänglich wäre. Ich bin gespannt, was da alles seinen Platz findet. Dazu müssen wir im ersten Schritt die Stichsäge meines Schwiegervaters ausleihen, dann Strom für Säge und Staubsauger von unserer Wohnung in die hinter dem Haus liegende Straße legen. Das ist eine kleine Strecke, aber wir wollen den Parkplatz nicht aufgeben. Das sind gut 100 Meter. Zwei Kabeltrommeln voll ausgefahren sind da notwenig.

Dann kommt es ein wenig anders. Die vorbereitenden Maßnahmen für die Wasserstandsanzeige werden final erledigt. Glücklicherweise kommt Jörg wieder zu Hilfe. Rot wird an grün gesteckt oder aber an weiß, schwarz an braun und rot an gelbbraun. Die Kabelei in einem so alten Auto ist schon ein wenig witzig. Nebenbei fällt auf, dass der Taster an dem Wasserhahn in der Küche einer Wartung bedarf. Aber dafür ist heute keine Zeit.

Damit der Anzeiger befestigt werden kann und die Kabel hinter Verkleidung laufen können, muss ein Loch in eben diese gebohrt werden. Nicht ganz trivial, weil sich dahinter Kabel befinden. Diese gilt es nicht zu beschädigen und gleichzeitig muss man darauf achten, die Karosserie nicht zu beschädigen. Beides gelingt! Den Strom für den Fühler nehmen wir uns von dem 12-Volt-Anschluss am Bett. Erst gab es Verwirrung, weil die Wasserpumpe der Stromgeber sein sollte. Dann hätte die Anzeige aber nur dann geleuchtet, wenn auch Wasser läuft. Nicht so ganz sinnvoll. Also müssen die 12 V dran glauben.

Zur Beruhigung, die Anzeige hängt gerade. Es gab nur Schwierigkeiten beim gleichzeitigen drücken des Tasters und dem Bedienen der Kamera ;-)

Jetzt widmen wir uns dem Ausschnitt. Angezeichnet war er schon und das Sägen geht mir relativ leicht von der Hand und dafür, dass man das Holz nicht einspannen bzw. hinlegen konnte, sind die Schnitte recht gerade. Schwerer fällt es mit, das U-Profil zurecht zu sägen. Hier gebe ich sehr schnell auf. Besonders aus deswegen, weil den Ausschnitt verhängen werden, damit Pauli ihn nicht ausräumt. Also werden die Kanten nur angemalt. Rund um den Ausschnitt herum schraube ich Druckköpfe. Jetzt fehlt nur noch das passende Stück Stoff. Dieses werde ich an der Nähmaschine fertigen.

Das Nähen ging schneller als ich dachte. Vor dem Trailen zugeschnitten, nach dem Trailen genäht und mit Druckknöpfen versehen, noch einmal nachgebessert und fertig: Kann sich sehen lassen, wie ich finde! Ok, vielleicht könnte noch ein Bügeleisen drüber huschen…

© KS 2017

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