Kiki schreibt, mit 40...
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Jetzt bin ich mir sicher: Ich habe einen neben mir sitzen

Zur Vorgeschichte Nummer 1: Für unsere Mantrailinggruppe haben wir Sicherheitswesten bestellt und bedrucken lassen. Die Qualität scheint sehr gut zu sein, denn wir haben einen hohen dreistelligen Betrag für vier Westen ausgegeben. Die Westen waren für kurz vor Weihnachten angekündigt und genau in dieser Zeit befanden wir uns, als ich zu der oben genannten Sicherheit gelangte.

Zur Vorgeschichte Nummer 2: Am Nachmittag habe ich beim Stöbern in einem großen sozialen Netzwerk einen Bericht gelesen, der davon handelte, dass ein Hund von einem Auto überfahren wurde, als er einer läufigen Hündin hinterherlief.

Es ist vier Uhr nachts oder am frühen Morgen, wie man es gerne betrachten möchte. Ich entscheide mich für nachts, denn ich bin noch müde. Um sechs Uhr wird der Wecker klingeln. Noch zwei Stunden. Nach einem kleinen Gang auf die Pipibox würde ich noch ausreichend schlafen können. Völlig verschlafen tappe ich durch den dunklen Flur hin und wieder zurück. Das Bett finde ich durch Tasten wieder, lege mich hin und mache die Augen zu. Jetzt geht es los. Von Schlaf kann nicht mehr die Rede sein. Mir schießt plötzlich immer wieder der gleiche Film durch den Kopf, in dem Pauli von einem Auto überfahren wird, als er einer läufigen Hündin hinterherläuft. Der Film läuft in einer Endlosschleife. Es dauert gefühlt eine Ewigkeit, bis ich die Stopptaste finde. Erleichtert drehe ich mich auf die andere Seite. Aber genau dort scheint dieser jemand zu sitzen, der mir versucht einzureden, dass ich die Westen für die Trailer in den falschen Größen bestellt habe. Erst als ich mich innerlich bereit erkläre, den Betrag für die falschen Größen zu übernehmen, kann ich wieder einschlafen. Zwei Stunden sind es aber lange nicht mehr bis zum Klingeln des Weckers!

© KS 2016

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