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Noch eins aus dem Ärmel geschüttelt…

Ein langes Wochenende meine ich! Und jetzt schaffen wir es auch endlich mal wieder mit Jötte und Stefan gemeinsam zu fahren. Das Wetter ist wieder nicht überzeugend geplant. Kalt, Regen. Irgendwie gar nicht sommerlich, obwohl es jetzt schon auf den Juli zugeht. Davon lassen wir uns aber unser Vorhaben nicht vermiesen. Nach nur etwa einer Stunde Fahrt treffen wir auf dem Campingplatz ein. Jötte und Stefan sind schon da und erwarten uns. Schnell ist auch unsere Einheit aufgebaut und funktionsfähig – Gas angeschlossen, Markise ausgerollt und vorher den Wagen gerade gestellt ( – was aber nicht ganz geklappt hat. Das Foto ist nicht schief…)

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Das Eifel-Camp am Freilinger See liegt mitten im Grünen – dieses Jahr besonders wegen der hohen Feuchtigkeit im Frühjahr und Frühsommer. Der Campingplatz gehört zu den „Quality Camps“ und hält, was er verspricht: Abendliche Runden der Platzleitung, die für Ruhe sorgt und aufpasst, dass kein offenes Feuer stattfindet,  den Duschen, die man am liebsten gar nicht mehr verlassen möchte – und das ohne Duschmünzen oder etwas in der Art, Brötchenservice mit Auswahl an verschiedenen Backwaren zu moderaten Preisen, Kiosk, … Drumherum sind viele Ausflugsziele, die sich auf verschiedene Weise erreichen lassen. Für Wanderer ideal! Ein schöner Campingplatz für einen ausgewachsenen Kurzurlaub. Sehr empfehlenswert.

Die Nacht im Wohnmobil war himmlisch und das nicht nur, weil man so weit oben schläft. Es ist einfach nur entspannend, hier zu schlafen. Vielleicht hat der schöne Abend im Vorzelt von Jötte mit Gasheizung und Heizlüfter aber auch einfaach nur müde gemacht. Ist missverständlich ausgedrückt, aber auf keinen Fall so gemeint. Und da machen dann die 9,5° C auch nichts aus, wenn man am nächsten Morgen aufwacht – wohlgemerkt im Innenraum.

Unsere Erste Wanderung am nächsten Morgen ähm Mittag führt uns nach Blankenheim (kleine Gemeinde im Kreis Euskirchen). Hier entspringt die Ahr in einem Kellergewölbe eines Fachwerkhauses.

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In  einem kleine Café essen wir wunderbaren Kuchen – draußen unter dem Sonnenschirm. Den spannen wir aber nicht wegen der unerträglich heiß scheinenden Sonne auf, sondern wir wollen uns ein bisschen vor dem einsetzenden Regen schützen. Das gelingt. Als wir uns wieder auf den Weg Richtung Campingplatz machen, ist es trocken.

P1010731 Männer unter sich.

Auch Pauli hat die Tour angestrengt und er stärkt sich auf etwas unorthodoxe Weise, sobald wir wieder bei den Cooks&Calis sind.

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Der nächste Morgen beginnt so, wie Nacht endet. Mit Regen. Gefühlt hat es die ganze Nacht geregnet. Mal heftigr, maal weniger heftig. Mal eine kurze Pause und dann wieder Regen wie aus Eimern. Das große Regenloch verschiebt sich immer weiter nach hinten. Während der kleineren Regenpausen setzen wir uns immer mal wieder vor das Zelt –  meist aber, um  dann direkt wieder im Vorzelt zu verschwinden.

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Gegen frühen Nachmittag setzt die angekündigte Regenpause ein und wir brechen zu einer neuen Wanderung auf. Pauli sorgt – wie gestern auch schon – dafür, dass die ganze Truppe zusammen bleibt und niemand verloren geht. Gut, dass einer den Überblick hat! Im Gegensatz zu gestern führt uns unsere Route heute oft über zugewachsene und matschige Waldwege. Leichte Erinnerungen an die Wanderung in der Schweiz in den Osterferien werden wach. Ein Vergleich macht aber nur deutlich, dass diese Wanderung ein Kinderspiel ist. Der noch regenverhangene Himmel taucht die Landschaft in ein imposantes Licht, das auf den Bildern leider nur schwach zu erkennen ist. Wir haben leider nur die einfache Kamera dabei.

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Wieder am Campingplatz angekommen, ist „man“ müde und braucht extreme Kuscheleinheiten, die sehr gerne gewährt werden.

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Ich werde etwas wehmütig, weil der letzte Abend anbricht und das schöne Wochenende mit großen Schritten dem Ende entgegen geht. Nocheinmal wird der Grill angeschmissen und nachdem alles gegrillt worden ist, machen wir noch ein kleines Lagerfeuer. Und das obwohl offenes Feuer auf dem Platz verboten ist, was wir am ersten Abend bereits in Erfahrung gebracht haben.

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Der Abfahrtsmorgen ist einfach nur wunderbar. Die Sonne knallt vergleichsweise vom Himmel.

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Während alle Einheiten zusammengepackt werden, nimmt Pauli sich eine Auszeit. Völlig entspannt liegt er auf der Wiese zwischen den Wohnmobilen und ruht. Hin und wieder beobachtet er unser Treiben, damit er sofort aufspringen kann, sollten wir ihn vergessen.

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© 2013 KS

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