Ostern auf Rügen

von | Apr 23, 2014 | ohneumweg-unterwegs | 0 Kommentare

Kaum sind die Osterferien angebrochen, brechen wir auf und es geht mit dem Cookie am Samstag, den 12.04.2014 – mein Geburtstag ;) – nach dem Aufstehen und Packen los. Glücklicherweise müssen alle anderen Osterurlauber schon vor uns weg gefahren sein, denn wir haben verkehrstechnisch – und auch sonst keine Probleme. Unser erster Stopp ist der Stellplatz Sülzwiesen in Lüneburg. Für 8,00 € die Nacht stehen wir hier sehr zentral aber dennoch ruhig. Der Stellplatz ist bis zum Abend bis auf den letzten Platz belegt. Um meinen Geburtstag abzuschließen – so denkt zumindest Rainer – schlendern wir gemütlich durch die Lüneburger Altstadt und kehren auf der Außenterrasse einer Osteria an der Ilmenau ein. Wir speisen vorzüglich. Pauli bewacht uns unter unserem Tisch vor sämtlichen Passanten und wird so auch entsprechend müde.

Als wir abends im Bett liegen, komme ich auf die Idee, dass ich am nächsten Tag auch noch Geburtstag haben müsste, weil ich ja den halben eigentlichen Geburtstag im Auto verbracht habe. Rainers Antwort „Das können wir gerne so machen“ freut mich und so habe ich in diesem Jahr zwei Tage Geburtstag und werde aber nur ein Jahr älter. Sehr gut!

Am nächsten Tag geht es dann nach Rügen, unserem eigentlichen Ziel. Es ist ziemlich windig und als wir über die Rügenbrücke fahren, muss Rainer ganz schön gegensteuern, damit wir nicht von der Fahrbahn abkommen. Klappt aber ganz gut. Direkt hinter der Brücke links ;)  liegt Altefähr. Ein kleiner Ort gegenüber von Stralsund. Auf dem Sund Camp ist für uns ein Plätzchen vorbereitet.

Das Wetter ist herrlich. Bei schönstem Sonnenschein und weiter starkem machen wir eine kleine Wanderung teilweise am Strand entlang um Altefähr herum. Pauli ist von dem Wind beeindruckt und man merkt, dass er kein Nordlicht ist! Der Sand am Strand begeistert ihn aber sehr.

Über Nacht kommt der Regen und es prasselt bis in den Morgen hinein auf unser Dach. Dabei kann man sehr schön schlafen und lesen (von Katharina Peters haben wir uns zwei Rügenkrimis gekauft. Ich beginne mit „Hafenmord“), aber irgendwann will Pauli raus – wenn auch nur kurz. Den Tag verbringen wir in Stralsund. Mit dem Zug erreichen wir die Stadt bequem. Leider ist es hier auch verregnet und wieder peitscht uns der Wind um die Ohren. Pauli versteckt sich hinter unseren Beinen, als wir uns unterstellen und kauert mit eingekniffenem Schwanz zwischen diesen und einer Mauer.

Am 15. April – am nächsten Tag geht es weiter nach Drankse-Bakenberg ins Küstencamp. Drankse liegt auf der Halbinsel Wittow. Diese ist nur über die Schaabe oder die Wittower Fähre zu erreichen. Aus zeitlichen Gründen entscheiden wir uns für ein Fährfahrt.

Das Wetter ist klasse, wenn auch windig. Das Küstencamp ist fast leer. Wir können uns unseren Platz frei wählen.

Nicht weit entfernt ist ein wunderschöner Strand, der über eine Treppe erreicht werden kann. Pauli hat wieder seine wahre Freude und nimmt diesmal ein bisschen mehr Kontakt zur Gischt auf, die an den Strand gespült wird. Ganz traut er den Wellen aber immer noch nicht.

Kap Arkona erwandern wir am folgenden Tag. Die nördlichste Küste Rügens ist mir ca. 14 km nicht breit. Ein wunderschöner Weg führt uns teils durch Buchenwälder (Märchenwald) und entlang an Kornfeldern auf der Steilküste dorthin. Wir sind froh, dass wir in den Osterferien hier sind. Vergleichsweise sind hier viele Menschen unterwegs. Der Rückweg ist mit dem Bus geplant. An der Haltestelle in Putgarten fragen wir uns aber, welchen Bus wir gemeint haben könnten. Es fährt keiner direkt nach Bakenberg und über Altenkirchen zu fahren und da vielleicht keinen Anschluss zu bekommen, war uns zu riskant. So laufen wir auch wieder zu unserem Cookie zurück. Pauli streikt zwischendrin und wir tragen ihn den einen oder anderen Meter. Das genießt er sichtlich.

Weitere Touren bringen und per pedes nach Wiek und an einem anderen Tag nach Dranske. Letzteres Ziel erweist sich als derbe Enttäuschung. Nicht aber der Weg dorthin. Eine Strandtour gehört natürlich auch zum Programm. Insgesamt wandern wir etwa 60 km…

Rückweg – wieder an der Wittower Fähre…

©KS2014

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ohneumweg verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen