Wandern, klettern, baden an, über und in der Ahr

von | Jun 19, 2017 | Mein Hundeleben, ohneumweg-unterwegs | 0 Kommentare

Dies ist mal wieder mein Artikel! In meinem Hundeleben habe ich gestern eine interessante Erfahrung gemacht, dazu aber später mehr. Gegen Mittag, nachdem ich schon fast die Hoffnung auf einen spannenden Tag aufgegeben habe, haben wir uns mit sämtlichen Wanderutensilien auf den Weg gemacht und sind mit der Wandertruppe aus Kikis und Rainers Kirche nach  Altenahr gefahren. Die herrliche Sonne ist anfangs von einigen Wolken bedeckt. Im Nachhinein ist das ganz gut so – wenn auch nicht für die Fotos. Noch an den Autos darf ich Elli kennenlernen. Elli ist eine schwarze Labradorhündin und will eigentlich immer nur spielen.

Nach kurzem Einlaufen entlang des Flusses geht es schnell einen Berg hinauf, der uns mit einer schönen Aussicht belohnt.

Man sieht hier, dass ich mein nichts so gern gesehenes Wandergeschirr tragen muss. Später sollte das dann noch seinen Sinn haben. Auf dem Bild sieht man auch, dass man meinen Schwanz nicht sieht. Es ist schon mächtig hoch gewesen.

In dem Stil geht es weiter. Meist auf engen Wegen, meist über Stock und Stein. Wobei der Stein eindeutig überwiegt. Schiefer. Unser erstes Highlight auf der Tour ist das sogenannte Teufelsloch. Ein Loch im Fels und niemand weiß, wie es da hinein gekommen ist.

Immer wieder legen wir kleinere Pausen ein, um zu verschnaufen, Wasser zu trinken oder aufeinander zu warten. Ich nutze diese gerne um ein bisschen zu scharren und damit deutlich zu machen: Hier möchte ich gerne bleiben! Keine Chance… Durch die Bäume merkt man, dass die Sonne jetzt intensiver wird. Die Wolken verschwinden nach und nach. Zwei interessante Aufstiege stehen uns nach dem Teufelsloch noch bevor, beide mit ungeheuer schöner Aussicht. Den ersten Gipfel erreichen wir durch einen Weg mit vielen Krüppeleichen.

Um den zweiten und letzten Gipfel zu erreichen, die Teufelsley, müssen sogar die Menschen auf allen Vieren gehen. Einige zumindest. Hier macht sich mein Wandergeschirr bezahlt. Die Stufen sind teilweise so hoch, dass es einfacher ist, wenn meine Kiki mich am Griff packt und auf die nächste Ebene setzt. Neben dem Gipfelkreuz ist nicht viel Platz.

Von jetzt an geht es nur noch abwärts – aber auf keinen Fall mit der Stimmung. Nach einiger Zeit kommen wir wieder auf richtige Wege. Es wird wieder zivilisiert und wir müssen sogar auf Fahrräder Rücksicht nehmen. Durch einen kurzen Tunnel kommen wir wieder nach Altenahr.

An der Ahr entlang geht es wieder auf den Parkplatz zu, aber nicht ohne etwas zu tun, was ich in der Form noch nie gemacht habe. Es ist Zeit für ein kleines Spiel mit Elli. Das findet aber nicht wie gewohnt auf Wiesen statt, sondern wir spielen auch in der Ahr. Man kann in Wasser tatsächlich spielen, das hätte ich nicht gedacht! Was Liebe und Triebe oder Triebe und Liebe alles möglich machen…

Den Nachmittag beenden wir, denn es ist inzwischen Abend geworden. Wir gehen in ein Restaurant und stärken uns. Auf die Tische kommen verschiedene Speisen und Getränke. Unter dem Tisch gibt es Hundefutter und Wasser. Meine Kiki und mein Rainer staunen nicht schlecht, als der Mensch Ihnen gegenüber sagt, dass von mir Ruhe ausgeht. Schokoladenseite kann ich auch.

©KS2017

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