Wenn die Vergangenheit dich einholt

von | Jan 17, 2018 | Kiki schreibt | 1 Kommentar

„Pling“, ist aus der Richtung, in der mein Smartphone liegt, zu hören. Eine Nachricht in die Familiengruppe. Meine Schwester schickt Bilder von dem Besuch bei unseren Eltern. Wahrscheinlich spielt einer meiner Neffen mit meinem Vater Monopoly. Es ist später auch noch Zeit, diese Nachricht anzusehen. Später aber staune ich nicht schlecht. Niemand spielt Monopoly. Das geschickte Bild zeigt auch nicht einen meiner Neffen oder meinen Vater. Das Bild zeigt mich! Meine Schwester muss in den Fotokisten auf dem Dachboden sitzen… Sofort werden Erinnerungen wach und natürlich die Frage danach, wann das Bild entstanden ist.

Schließlich bringt mein großer Bruder Licht in die Vergangenheit und kann den Zeitpunkt relativ genau bestimmen. Diese Aufnahme gehört nämlich zu einer ganzen Reihe von Bildern, die wir bei einem Pixi-Fotograf in irgendeinem Einkaufszentrum gemacht haben (die zugehörigen Bilder zeige ich hier nicht, weil nicht mich zeigen). An den Pullover, den ich trage, kann ich mich noch sehr gut erinnern. Und auch an die Spängchen, die es zur der Zeit in sämtlichen Farben gab. Mir kommen weitere Bilder in den Sinn, die ich Anfang des letzten Jahres schon einmal abfotografiert habe und die hier sehr gut in den Beitrag passen…

An die Entstehung einiger Bilder kann ich mich tatsächlich erinnern. Zum Beispiel mein erster Schultag. Hier zur Erklärung: Ich bin im Sommer zur Schule gekommen. wahrscheinlich war es Anfang August 1978. Sommer. Dennoch sieht man mich mit Strumpfhosen. Ebenso bei der Apfelernte, hier werden diese noch durch das stylische Kopftuch getoppt. Das Kopftuch war ein ständiger Begleiter meiner Kindheit. Ich habe es quasi ständig tragen müssen. Einen Grund dafür kann ich nicht nennen, ohne zu mutmaßen.

Natürlich erinnere ich mich auch noch an meine erste Hochzeit, die im wahrsten Sinne des Wortes im Kreise der Familie und wahrscheinlich an einem 19. September stattgefunden hat. Die Feier war recht spartanisch und ich kann mich weder an einen Geschenkesegen, besonders gutes Essen oder aufwändige Vorbereitungen erinnern.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich mit guten Gefühlen und fröhlich in meine Vergangenheit zurückblicken kann – auch wenn selbstverständlich nicht alles perfekt war. Zusammenfassend hatte ich aber eine sehr schöne Kindheit und Jugend mit vielen sehr einprägsamen und und im Nachhinein sehr lustigen Erlebnissen.

©KS2018

1 Kommentar

  1. wir sind begeistert und erinnern uns auch an manche Begebenheiten.
    Viele Grüße
    Mama und Papa

    Antworten

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