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Wir fahren wieder Gespann

In diesem Frühjahr wollen wir urlaubsmäßig mal wieder etwas Neues ausprobieren. Nicht, dass wir das Campen und Cookie-Fahren leid sind. Es ist einfach nur so, dass wir ein bisschen Varianz brauchen und wollen. Außerdem zieht es gerade mich mal wieder ins Ruhrgebiet und genau das ist mit unserem Cookie ja verboten. Kleinere Investitionen halten wir für nötig, damit wir starten können: neue Fahrräder und die nötigen Packutensilien.

Der größte Unterschied zu unseren sonstigen Urlauben: wir planen die Tour sehr genau. Auf dem Fahrrad ist das auch wichtig, denn jeder Kilometer, der am Ende zu viel gefahren wird,    jeder Berg, der zu hoch erradelt wird, kann schmerzen. Bei diesen Planungen – die gerade mir sehr viel Spaß machen – stellen wir fest, dass es mit Hund gar nicht so leicht ist, adäquate Unterkünfte zu finden, die auch bezahlbar sind. Wir entscheiden uns bewusst gegen Campingplätze. Einmal wegen der zu erwartenden Temperaturen und dann aber auch wegen des vielen zusätzlichen Gepäcks. Vielleicht sind wir aber auch einfach noch nicht so weit… Wir buchen also einige Hotels uns Airbnb´s entlang unserer Strecke. Grundsätzlich planen wir ohne großartige Verpflegung zu reisen. Wir werden morgens versuchen, im Hotel oder aber Bäckereien zu frühstücken und abends entweder Restaurants aufsuchen oder etwas zu Essen in die Unterkünfte bestellen. Für diesen Notfall nehmen wir ein kleines Gedeck mit.
Bei unserer ersten Tour orientieren wir uns streckenmäßig zumindest zu Beginn etwas an der WDR-Sendung „Vom Drachenfels zum Baldeneysee“ aus der Reihe „Wunderschön“. Diese Serie gehört nicht in unser tägliches Programm, gibt aber wertvolle Tipps. Inzwischen haben wir uns noch weitere Radtouren der Reihe angesehen und sind begeistert.

Paulis Packtasche umfasst folgende Utensilien: Anhänger mit Matratze und Decke, Schleppleine, Führleine, Ersatzhalsband, Laufgeschirr, Schloss für den Hänger, Heimtierausweis, Trockenfutter, Leckerli, Maulkorb, Hundepfeife, Erste-Hilfe-Set, Flaschenhalter mit Wasserflasche, faltbarer Futter- und Wassernapf, Pullover für alle Fälle, Trockentuch, kleine Decke und etwas Spielzeug zum Apportieren nach der Fahrt. Pauli wird die Tour zum großen Teil im Hänger verbringen. Die Erfahrung zeigt, dass wir so viel schneller sind. Außerdem muss man nicht noch mehr auf den Autoverkehr achten und auf Glasscherben, die auf dem Boden liegen. Er wird nach Ankunft jeweils auf seine Kosten kommen.

Um etwas mehr Ordnung in den Packtaschen zu haben, habe ich Packsäcke für die Packtaschen genäht. Für Pauli zwei – eine Große und eine Kleine und für uns eine Große. Auch meine Lenkertasche hat Organizer bekommen. Es lebe die Ordnung!

Unsere Packliste sieht wie folgt aus – wir hoffen, es ist alles dabei: 2×2 Gepäckträgertaschen, 1 Rack-Pack, 1 Lenkertasche, 2 Flaschenhalter, 2 Trinkflaschen, Satteltasche gefüllt mit Werk- und Flickzeug, Fahrradhelme, Erste-Hilfe-Set, 2 Kulturbeutel, 2 kleine Handtücher (normale Handtücher bekommen wir in den Unterkünften), (Nacht)Wäsche&Socken, Funktionskleidung, Regenkleidung, Radlerhosen, „Ausgehkleidung“, Softshelljacken, Luftpumpe, Ersatzschläuche, Sonnenmilch, 2 Smartphone + Ladekabel, 2 Tablets + Ladekabel, diverse Powerbanks, Selfie-Stick, 2 Impfpässe (die sind irgendwie immer dabei; meine Schüler müssen auch immer eine Kopie abgeben, wenn wir auf Klassenfahrt fahren), winddichte Weste, Teebeutel, 2 Tassen, 2  Brettchen, Besteck, Waschmittel, Desinfektionsgel, Feuchttücher, Einkaufstasche, Stift, Geld, Bankkarten und Ausweise.
Unsere Smartphones – bestückt mit der App Komoot – sollen uns führen. Damit wir die Hände an den Lenkern lassen können, haben wir unsere Räder mit Haltern fürs Smartphone ausgestattet. Mein Phone bekommt seinen Strom aus einer Powerbank in der Lenkertasche, Rainer Phone bekommt seinen Strom aus einem Ausbaustück, das den Dynamo anzapft. Mit Komoot haben wir unsere Tour geplant und jetzt müssen wir sie „nur noch abfahren“. Los gehts!

Downloads:

Paulis Packtasche

Packtasche für Menschen

©KS2018

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