Noch vier Monate und zwei Tage

von | Aug 22, 2018 | Do it yourself - DIY, ohneumweg-zuHause | 0 Kommentare

Wir haben vor, unser nächstes Weihnachtsfest im Cookie zu verbringen. Die Gedanken daran kühlen mich ab und das ist bei den Temperaturen ganz angenehm. Das Singen von Weihnachtsliedern hat es nämlich nicht gebracht. Es gibt jede Menge zu bedenken. Ganz vorne steht natürlich die Frage, wohin es geht. Es sollte nicht zu weit sein, aber irgendwie auch nicht direkt vor der Haustür – auch nicht wortwörtlich genommen. Schön wäre es, wenn dann auch noch ein Weihnachtsmarkt geöffnet hätte… Eine andere Frage ist die nach dem Essen. Auch wenn es im Cookie stattfindet, sollte es doch etwas Besonderes sein. Und dann natürlich die Dekoration! Filzanhänger für die Fenster haben wir schon. Und die sind auch richtig schön. Aber das kann nicht alles sein. Wir haben ja für Zuhause diesen Weihnachtsbaum, der uns jede Weihnachten „weiße Weihnachten“ beschert. Genau dieser passt nicht in unseren Cookie, auch wenn er nicht sehr groß ist. Ein kleinerer aber in dieser Art sollte möglich sein… 
Dazu brauche ich:

 

  • 4 Vierkantleisten (20 x 1000 mm)
  • 1 Rundholz (5 mm)
  • Schmirgelpapier
  • doppelseitiges Klebeband
  • weißer Bastelfilz
  • weiße Holzfarbe
  • Pinsel
  • Bohrer (5 mm)
  • Bohrmaschine
  • Holzleim
  • Laubsäge
  • Bleistift
  • Zollstock 
  • Locher
So baue ich daraus den Weihnachtsbaum: 
Die Vierkantleisten säge ich auf folgende Längen: 2 cm, 4 cm, 6 cm, 8 cm, 10 cm, 12 cm, 14 cm, 16 cm, 18 cm, 20 cm, 22 cm und 24 cm. Je 2 Stück. Die Stücke sind an den Enden nicht ganz gerade. Ein Weihnachtsbaum ist ja auch nicht immer perfekt. 
Die Holzstücke streiche ich weiß an.

Auf den Filz klebe ich einen Streifen doppelseitiges Klebeband, schneide es in Streifen von ca. 1 cm Breite und loche sie auf beiden Seiten.

Die 2-cm-Stücke klebe ich als Füße an die Enden des anderen 24-cm-Stücks.
Die gesägten Kanten schmirgel ich grob ab.
Jedes Holzstück durchbohre ich in der Mitte. Dazu fixiere ich die Stücke mit einer Schraubzwinge an unserem Balkontisch. 

Die zugeschnitten Filzstücke klebe ich um die gebohrten Löcher. Das hat den Sinn, dass die Leisten beim Aufstellen und Drehen der einzelnen „Äste“ nicht aneinander reiben.

Das Rundholz stecke ich in eins der 24-cm-Stücke und klebe es fest.

Das Rundholz kürze ich erst auf auf etwa 33 cm und ganz am Schluss auf etwa 29 cm. Zwischen diesen beiden Kürzungen „fädel“ ich alle anderen Holzstücke auf. 

Vorsicht Falle! Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass ich ein 5-mm-Rundholz benutzt habe und auch einen 5-mm-Bohrer. Das kann man so machen, aber dann ist der Baum in seinen Ästen nicht mehr beweglich. Also: Entweder den Bohrer etwas größer oder das Rundholz etwa kleiner wählen. Ich bin in diese Falle erst getappt, als es zu spät war. Alle Löcher gebohrt und mit Filz umklebt. Daher habe ich das Rundholz einfach etwas abgeschmirgelt. Es ist jetzt nicht mehr ganz rund… Aber das ist eigentlich auch egal.
Man muss darauf achten, dass der Hund die gesägten Äste nicht klaut, wenn sie auf den Boden fallen.
Außerdem muss man darauf achten, dass der Hund das Handstück für das Schmirgelpapier nicht in kleine Happen teilt.

Fertig, das wird ein schönes Fest!

Den geschmückten Baum gibt es aber erst zu Weihnachten. Das wäre jetzt wirklich etwas zu früh. Man kann es auch übertreiben! Habt ihr Weihnachten schon einmal im Wohnmobil verbracht? Schreibt euer Wo und Wie doch einfach in die Kommentare!

Danke, eure Kiki

©KS2018

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